Das klingt nach einem… sagen wir einmal extrem unkonventionellen Rezept!
So sehr mutige Experimente in der Küche manchmal überraschen können: Echtes Lava-Gestein gehört definitiv nicht auf den Speiseplan. Flüssiges oder auch abgekühltes Vulkanmaterial ist mineralisch, schmelzend heiß bzw. extrem hart und schlichtweg ungenießbar sowie gesundheitsschädlich.
Falls du deinen Gästen aber ein echtes optisches Highlight bieten möchtest, das zumindest aussieht wie feurige Vulcan-Lava und hervorragend zu Fisch wie Hering passt, gibt es fantastische kulinarische Alternativen:
- Schwarze “Lava”-Brötchen: Der Talg oder Teig wird mit Aktivkohle oder Sepia-Tinte tiefschwarz gefärbt.
- Feurige Hering-Füllung: Eine cremig-scharfe Füllung aus Hering, Roter Bete (für die rote Lavanote), Chili und etwas Paprika.
Rezept: Kulinarische “Lava & Hering”-Brötchen
Zutaten für 4 vulkanische Brötchen:
- 250 g Weizenmehl
- 1 TL Aktivkohlepulver (für die echte Vulkan-Optik)
- 1/2 Würfel frische Hefe
- 150 ml lauwarmes Wasser
- 1 Prise Salz & Zucker
- Füllung: 150 g Bismarck- oder Matjeshering (fein gewürfelt), 1 kleine Rote Bete (gekocht & gewürfelt), 2 EL Schmand, etwas Chili und Dill.
Zubereitung:
- Hefe mit Wasser und Zucker auflösen.
- Mehl, Salz und das Aktivkohlepulver vermengen, die Hefemischung hinzugeben und zu einem tiefschwarzen Teig verkneten.
- Den Teig 45 Minuten gehen lassen, Brötchen formen und oben kreuzweise einschneiden.
- Bei 200 °C ca. 15–18 Minuten backen.
- Die Brötchen aufschneiden und mit der feurig-roten Hering-Rote-Bete-Mischung füllen, sodass die “Lava” optisch herausquillt.
Damit erntest du garantiert erstaunte Blicke am Esstisch – ganz ohne echten Vulkanausbruch!
Hattest du bei der Idee eher an einen bestimmten optischen Effekt gedacht oder einfach an eine extrem scharfe Sauce zum Fisch?